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Entwicklungsszenarien
Für die Entwicklung von Fischottervorkommen in der Schweiz
sind verschiedene Varianten denkbar. Voraussagen sind noch kaum
möglich.
Im französischen Rhonetal und im Elsass kommen noch Fischotter vor und scheinen im Bestand zuzunehmen. Wenn sich die Vorkommen in Frankreich weiterhin gut entwickeln, ist schon bald eine natürliche Einwanderung in naturnahe Flüsse und Seeufer der Westschweiz möglich. Ob sich dort allerdings selbsttragende Populationen entwickeln können, ist unsicher.
Es laufen Abklärungen zur Evaluation von Flüssen in der Schweiz, welche für die Entwicklung von Fischottervorkommen geeignet sind. Beeinträchtigungen stammen heute vor allem von Flussverbauungen, Kraftwerksbetrieben, Gewässerbelastungen. Ausserdem fehlt es vieleorts an ausreichend dichten Fischbeständen. Obwohl keine offizielle Wiederansiedlung zur Diskussion steht, ist nicht auszuschliessen, dass illegale Ansiedlungsversuche auf privater Initiative erfolgen.
Zur Entwicklung von zusammenhängenden und starken Fischottervorkommen wären grosse Anstrengungen zur Renaturierung von Flüssen sowie zur Eindämmung von Belastungen nötig. Gegenwärtig ist der politische Wille dazu kaum spürbar.
Aktuelle Informationen über Vorkommen und Förderungsmassnahmen
für den Fischotter in der Schweiz bietet die Stiftung Pro
Lutra: www.prolutra.ch
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Foto P. Dollinger
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Ihre Meinung
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