König der Alpen
Kaum ein anderes Tier in den Alpen wurde auf derart symbolträchtige Art und Weise zum Wahrzeichen einer intakten Gebirgswelt. Seine Kraft und die überragenden Kletterfähigkeiten machen ihn zum unbestrittenen König der Alpen. Seine Wiederansiedlung zählt zu den erfolgreichsten Projekten der Wildtierbiologie.
Steckbrief
| • |
Lateinischer Name: Capra ibex (Linnaeus, 1758); gehört zur Familie der Wildziegen. |
| • |
Körpermasse Weibchen: Körperlänge 110 - 130 cm, Schulterhöhe 70 - 80 cm, Gewicht 40 - 50 kg;
Körpermasse Männchen: Körperlänge 140 - 170 cm, Schulterhöhe 85 - 95 cm; Gewicht 70 - 115 kg. |
| • |
Nahrung: grösstenteils Gräser und Kräuter, im Winter auch Rinde, Flechten und Moose. |
| • |
Lebenserwartung: Weibchen bis 23, Männchen bis 17 Jahre; geschlechtsreif mit 2 bis 3 Jahren. |
| • |
Paarungszeit Januar; Tragzeit 165 - 170 Tage; Setzzeit Mai/Juni; 1, selten 2 Junge pro Jahr. |
| • |
Lebensraum Fels- und Geröllzone oberhalb der Waldgrenze, 1600 - 3500 m ü.M.; bevorzugt steile und felsige Hänge; meidet Schneefelder, Wälder und Tallagen. |
| • |
Feinde: Jungtiere können von Steinadler, Kolkrabe oder
Luchs erbeutet werden; ausgewachsene Tiere haben keine natürlichen
Feinde. |
|
|
Der Naturforscher Konrad Gessner
hat im 16. Jahrhundert den Steinbock porträtiert. Damals war
die Art in den Alpen noch weit verbreitet. |