Entwicklungsszenarien
Die Wiederansiedlung des Steinbockes in den Alpen ist geglückt und die Art nicht mehr gefährdet. Eine mögliche Gefährdung stellen Krankheiten und Inzucht in den vielen Kleinstvorkommen dar. Inzuchtprobleme können mit gezieltem Austausch von Tieren zwischen verschiedenen Stammlinien unterbunden werden. Wenn Steinbockvorkommen eine hohe Dichte erreichen, kann es zur Konkurrenz mit weidenden Schafen kommen. Die Verbreitung von Krankheiten hängt stark von der Anwesenheit von Schafen und Ziegen in der Umgebung von Steinbockbeständen ab.
Der Steinbock ist unbestritten eine Attraktion für Bergtouristen. Besondere Erlebnisse bescheren Begegnungen mit Steinböcken aus nächster Nähe. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Tiere nicht gejagt werden. Die Bejagung hat auch Einfluss auf die Bestandeszusammensetzung. Andererseits ist die Jagd auf Steinböcke attraktiv und prestigeträchtig.
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Die Überwachung der Steinwildbestände stellt heute eine wichtige Aufgabe der Wildhut dar. Wildhüter beim Vermessen eines kapitalen Steinbocks (Foto M. P. Stähli).
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